Kabelanschluss Anbieter
 
 

Digitales HDTV empfangen via Kabelnetz oder DSL

Zum Empfang von Kabel-TV benötigt man entweder eine Antennensteckdose oder einen DSL-Anschluss. Ist keine Antennensteckdose vorhanden, wird diese von einem Elektrotechniker installiert, nachdem der Kabelnetzbetreiber zuvor beauftragt wurde. Häufig sind in Mietwohnungen bereits Dosen für den Anschluss eines Koaxialkabels vorhanden.

Für die Einrichtung eines neuen Kabelanschlusses fallen in der Regel Kosten an sowie werden monatliche Anschlussgebühren fällig, die abhängig sind von der Programmvielfalt und etwaiger Zusatztarife wie Bezahlfernsehen, Spartenprogramme oder die Nutzung von Telefon- und Internet-Funktionalität.

Kabel-TV-Anbieter im Vergleich der Angebote und Kosten



Kabelfernsehen-Anbieter regional herausfinden

Mit Ausnahme der Telekom Deutschland lassen sich die Kabel-TV-Anbieter in Deutschland ganz gut regional eingrenzen. Unitymedia versorgt die Bundesländer NRW, Hessen sowie Baden-Württemberg, Tele Columbus bietet Kabeltarife in Sachen, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, NRW und in Thüringen an. Das größte Versorgungsgebiet unter den Kabelnetzversorgern deckt Vodafone ab mit den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Sachen-Anhalt, Bayern, Saarland, Thüringen, Meckenburg-Vorpommern, Sachsen, Hamburg, Bremen, Berlin und Brandenburg.

Für den HDTV-Empfang via DSL-Netz (Magenta Zuhause Entertain) ist eine entsprechende DSL-Bandbreite Voraussetzung. Grundsätzlich empfiehlt sich der Check der Anbieter und ihrer jeweiligen Angebote via PLZ-Eingabe. Auf diese Weise lassen sich im Handumdrehen Angebotspakete der herausfinden, da die empfehlenswertesten und leistungsstärksten Tarifangebote zumeist gleich vom Angebote für die Adresse ausgewiesen werden.


Kabelanbieter in Berlin, Köln, München und Hamburg

Kabelanbieter Deutschland

Laut einer Studie von TNS Infratest aus dem März 2009 ist das Breitbandkabel der beliebteste Weg der Berliner für den Heimkino-Genuss: 73,5 Prozent der Hauptstädter nutzen einen Kabelanschluss, um fernzusehen und Radio zu hören. 21,4 Prozent der Kabelkunden beziehen dabei bereits digitales Fernsehen – und lassen sich zunehmend auch über Kabel vernetzen.

Seitdem Kabel Deutschland 2003 sein Pilotprojekt „Kabel Internet“ in Berlin startete, ist das die Hauptstadt Vorreiter in Sachen Surfen und Telefonieren über Kabel. Doch was macht die multimediale Nutzung des Kabelanschlusses bei den Berlinern so populär?




Übersicht der Vorteile eines Kabelanschlusses



Radio und TV

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Mit einem digitalen Kabelanschluss kann man aus einer schier unendlichen Vielfalt an Programmen wählen, darunter viele Sender in HD-Qualität („High Definition“, englisch für hochauflösend) und internationale Programme – für die multikulturellen Hauptstädter ein wichtiger Faktor bei der Anschlusswahl.


Internet und Telefon

Die Berliner sind bekannt für Ihre rasante Fahrweise: 100 Mbit/s Downstream sind bald mit dem Surfen über Kabel möglich – das lässt die herkömmlichen DSL-Fahrer mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16 Mbit/s auf der digitalen Datenautobahn alt aussehen und ist vielleicht eine kleine Rache an den realen Ferrari-Fahrern, die überwiegend in anderen Bundesländern unterwegs sind. Das oft knappe Budget der Hauptstädter wird mit den Kabel-Komplett-Paketen mit Telefon- und Internet-Flatrate dagegen nicht belastet: Gegenüber vergleichbaren Angeboten der DSL-Provider ist hier mehrheitlich sogar ein Einsparungspotential von 20-30% möglich.


Voraussetzungen für den Kabelanschluss

Wer die Vorteile des Kabelanschlusses genießen will, muss an das Kabelnetz angeschlossen sein und eine Antennenbuchse in der Wohnung haben. Per Antennenkabel wird dann der Anschluss mit dem TV-Gerät bzw. bei digitalem Fernsehen mit dem Digital-Receiver verbunden. Will man digital Kanäle empfangen, ist eventuell eine Umrüstung der Hausanlage nötig. Die Umrüstung wird dabei vom Kabelunternehmen übernommen, sollte aber mit der Hausverwaltung abgesprochen werden.

Die Umstellung aller deutschen Haushalte auf den digitalen Anschluss war bereits für 2010 geplant, ist allerdings auf 2012 verlängert worden. Für Neukunden bieten die Kabelgesellschaften daher keine rein analogen Anschlüsse mehr an. Der Empfang analoger Programme ist über den Antennenanschluss selbstverständlich weiterhin möglich.


Kabelanbieer Übersicht

Kosten der Kabelanbieter

Für die Neu-Einrichtung eines Kabelanschlusses fallen Installationskosten, einmalige Anschlusskosten und die monatlichen Gebühren an. Diese variieren je nach dem für welchen Kabelanbieter man sich entscheidet. Berliner haben im Gegensatz zur Mehrheit der Einwohner anderer Bundesländer die Wahl zwischen vier Providern.

Für den digitalen Empfang braucht man einen digitalen Receiver, die so genannte Settop-Box. Für den Erhalt digitaler Pay-TV-Sender ist bei einigen Anbietern zudem eine freigeschaltete und registrierte SmartCard notwendig. Mittlerweile gibt es auch Fernseher, die DVB-Signale direkt verarbeiten können. Ein Digital-Receiver ist dann nicht mehr nötig.


Kabelanschluss in Mietwohnungen

In Mietwohnungen gibt es meist eine Hausanlage, über die alle Wohnanlagen versorgt werden. Die gängige Methode ist ein Gemeinschaftsanschluss, den der Vermieter in Auftrag gibt. Die Kabelgesellschaft richtet dann die Hausanlage ein und ein Handwerksunternehmen übernimmt die Verlegung der Kabel bis in die Wohnungen.

Die Mieter zahlen die Kosten und monatlichen Gebühren entweder an ihren Vermieter, oder sie schließen einen Zusatzvertrag mit der Kabelgesellschaft ab und zahlen die monatlichen Gebühren an den Netzbetreiber. Kosten für die Bereitstellung des Kabelanschlusses müssen meist weiterhin an den Vermieter gezahlt werden.

Auch eine Hausgemeinschaft kann einen Gemeinschaftsanschluss bei der Kabelgesellschaft beantragen. Die Kostenaufteilung wird dabei eventuell problematischer, z. B. wenn Mietparteien ausziehen.

Eine weitere Möglichkeit ist ein Wohnungsanschluss: Der Kabelanbieter installiert hierbei auch die hausinterne Verkabelung und schließt Einzelverträge mit den Mietern ab.

Ist noch kein Kabelanschluss im Haus vorhanden, kann ein Mieter auch einen Einzelnutzervertrag abschließen. Die Kosten für Installation und Bereitstellung trägt er dann selbst. Für die Installation muss der Vermieter natürlich sein Einverständnis geben.


Kabelanbieter in Deutschland – ein Überblick

Zur besseren Übersicht haben wir die Kabelanbieter in Berlin beschrieben. Welche Kabel-TV-Angebote in Hamburg zur Verfügung stehen, erfährt man hier. Am Standort München sind Kabelangebote folgender Anbieter verfügbar. Der Kabelanbieter Unitymedia ist auch in Frankfurt aktiv. Interessenten von Kabelangeboten in Hannover werden hier Detailinformationen finden. Mehr über die Kabelfernseh-Angebote in Bremen können hier in Erfahrung gebracht werden. Das Special „Kabelanbieter in Stuttgart“ wird durch einen Klick auf dem betreffenden Link aufgerufen. Auch Kabelangebote in Nürnberg wurden mit einer eigenen Rubrik bedacht. Welche Kabelnetzbetreiber Köln versorgen ist hier in Erfahrung zu bringen. Details zur Kabelnetz-Versorgungslage in Düsseldorf wurden ebenfalls in einer übersichtlichen Seite zusammengefasst.


Kabel Deutschland

Kabel Deutschland Kabelanschluss Anbieter

Kabel Deutschland, der erste und größte deutsche Kabelanbieter, ist auch weiterhin der Hauptversorger der Berliner Kabelnutzer. Neben den klassischen analogen Kanälen können Kabel Deutschland-Kunden mehr als 100 digitale TV-Kanäle, darunter das Angebot von Sky-TV und einige eigene Programmpakete, u. a. neun internationale Pakete, empfangen. Die meisten von ihnen speist Kabel Deutschland verschlüsselt ins Netz, sodass zum Empfang eine SmartCard nötig ist.

Seit der Einführung 2003 können Berliner über das Breitbandkabelnetz im Internet surfen und Telefonieren – selbstverständlich auch mit Doppel-Flatrate oder Einzel-Flatrates. Die Höchstgeschwindigkeit liegt derzeit bei 32 Mbit/s, soll aber ab 2010 flächendeckend auf 100 Mbit/s möglich sein.

 


Unitymedia

Unitymedia Kabelanschluss Kabelanbieter Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg

Die Unitymedia GmbH ist ein Kabelanbieter mit Sitz in Köln. Er erstand durch den Zusammenschluss von iesy, ish und Tele Columbus West. 2011 kam der Kabelnetzbetreiber Kabel BW hinzu. Unitymedia versorgt in den Ländern Baden-Württemberg, Hessen und NRW Kunden mit Leistungen im Kabelnetz. Das Unternehmen hat knapp 3 Millionen Kunden und einen Marktanteil von etwas mehr als 9 Prozent.

Neben Kabelfernsehen über analog und digital, bietet Unitymedia mit 1play, 2play und 3play ebenfalls Breitband-Internet und Telefonie an. Internet- (1play) und Doppel-Flatrates mit Internet und Telefon (2play) gibt es in den Geschwindigkeiten 25, 120 und 200 MBit/s.

 


Telekom

Unitymedia Kabelanschluss Kabelanbieter Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg

Mit dem Angebote Entertain gehört die Telekom Deutschland ebenfalls zu den Kabelanbietern. Sofern die entsprechende Bandbreite vorhanden ist (in deutschen Großstädten treten selten Verfügbarkeitsprobleme auf), kann eine umfangreiche Produktpalette an HD-Fernsehsendern über das Telekom-Kabelnetz genutzt werden. Vor diesem Hintergrund ist die Telekom im Grunde genommen, der einzige Kabelanbieter in Deutschland, der den TV-Empfang bundesweit zur Verfügung stellt. Preisvorteile genießen übrigens die Kunden, die online bestellen oder die im Mobilfunkbereich bereits Kunden der Telekom Deutschland sind (Maganta EINS).

 


TeleColumbus

Telecolumbus Kabelanbieter

TeleColumbus ist die viertgrößte Kabelgesellschaft in Deutschland. Die Hauptstadt wird durch die Tochtergesellschaft RKS Berlin versorgt. Kabelkunden können über TeleColumbus 106 digitale, davon bis zu 40 HD TV-Sender empfangen. Das digitale Basis-Angebot für Neukunden umfasst die 106 digitalen Free-TV-Pogramme. Kunden, die ihren analogen Anschluss aufrüsten, können 30 weitere digitale Kanäle dazubuchen. Daneben hat TeleColumbus weitere Paketangebote mit digitalen Pay-TV-Kanälen im Programm. Für den Internetzugang sind Bandbreiten mit bis zu 400 Mbit/s möglich.